Recap der seit dem letzten Posting vergangenen Tage Pt. 1

Da ich mich hier inzwischen einigermaßen eingelebt habe, ist auch die Anzahl der Erlebnisse geringer geworden, die ich für berichtenswert befinde.

Die erste große Neuerung für mich ist, dass ich jetzt ein Handy mit kanadischer Nummer besitze. Was einfach klingt, kann hier echt zur Herausforderung werden. Wenn man keinen Zweijahresvertrag möchte, dann sind im Grunde die Angebote aller Anbieter Beschiss. Das geben die Leute in den Läden auch ohne zu zögern zu: ¨This is a complete rip-off!!!¨ – ¨Yeah, you are totally right, Sir!¨. Manchmal wollen Sie einem auch kein Handy verkaufen: ¨We are low on stock, I won’t sell it to you.¨ – ¨Well, I want to buy it and pay now.¨ – ¨I won’t sell it.¨
Naja, im vierten Laden hat es dann geklappt. Wenn man sich bei kanadischen Mobilfunktarifen auf keinerlei Verbindlichkeiten festlegen will, dann ist man ziemlich gearscht. So muss ich zum Beispiel auch bezahlen, wenn ich angerufen werde. Als Bonbon werden mir vom Land und von der Provinz jeden Monat Gebühren abgezogen, mit denen die 911 Hotline finanziert wird. Datenvolumen ist hier auch teurer als in Dtl., ABER, was ziemlich geil ist: Hier wird kein Unterschied zwischen normalem Datentarif und LTE gemacht. Wenn LTE verfügbar ist, kann ich es nutzen ohne drauf zu zahlen.

Letztes Wochenende hatten wir ein Bonfire geplant, das leider dem Regen zum Opfer fiel, deswegen haben wir die Marshmallows über dem Kaminfeuer geröstet. Zwischen zwei Kekse gepresst ergibt das Smores, ziemlich genialer süßer Scheiß. Eine weitere scheinbar in Kanada heimische Art unnütze Kalorien zu konsumieren, ist das Trinken von Kakao durch einen luftigen Schokokeks. Herrlich.

Die Bierauswahl in Kanada ist riesig, was aber eher negativ ist, da es so noch schwerer ist die Perlen rauszupicken. Hervorzuheben ist dabei das eine Gebräu, dessen Namen ich vergessen habe. Key-irgendwas oder so. Dabei ist nicht unbedingt das Bier so besonders, sondern die Dose, die mit einem extra Luftloch kommt, damit man es noch schneller trinken kann. Prost und wech.

Am Anfang dieser Woche haben mich Ila und Mack auf der Farm besucht. Ila ist die beste und langjährigste Freundin meiner Mutter. Die beiden haben sich für so ziemlich alles interessiert was auf der Farm vonstatten geht und es hat sehr gut getan, mal wieder jemand vertrautes zu treffen.

Am Dienstag habe ich zum ersten Mal einen Yogakurs besucht, natürlich gleich advanced. Ich wusste zwar, dass Yoga gut sein soll, aber diese Erfahrung war echt der Hammer. Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal so gut gefühlt habe.

Der Meister bei der Korianderernte:

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Die wohl klügste Bierdose der Welt:

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Ila zwischen meinen Donkey-Bros:

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Hüpf- und Wurfhühner, die auf ihren Einsatz bei Zelda warten:

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