Rural Alberta

Am Dienstag Nachmittag (23.09.) hat mich der Greyhound, wenn auch mit leichter Verspätung, in Red Deer abgesetzt. Leider hatte diese Verspätung zur Folge, dass mich niemand direkt abholen konnte. So bin ich erstmal mit meinem ¨leichten¨ Gepäck durch den halben Ort gelatscht um Daniel, den Farmer, an einem Lieferpunkt zu treffen. Dort hat er darauf gewartet, dass die Ernte von den Shareholdern abgeholt wird. Auf dieses Shareholdersystem werde ich später noch eingehen.
Red Deer ist wohl eine für diese Gegend typische Stadt, es fahren übermäßig viele Pick-Ups auf den Straßen und man sieht den meisten Leuten an, dass sie ihr Geld durch physische Arbeit verdienen. Die Stadt selber ist wie ein Raster aufgebaut, es gibt nur Streets und Avenues. Liegt die Straße auf einer Nord-Süd-Achse, dann ist es eine Avenue, liegt sie auf einer Ost-West-Achse, dann ist es eine Street. Diese werden durchnummeriert und zwar je nach Stadt nach einem anderen System, so wurde mir erklärt. Manche haben zusätzlich noch einen Namen.

Wir waren abends relativ spät zurück auf der Farm, so dass ich im Grunde nur noch den Hobo-Duft abgeduscht habe und Abendbrot gegessen. Nach der Greyhound-Tour musste ich ich erstmal zehn Stunden durchschlafen.

Heute habe ich den ganzen Tag damit verbracht Salate zu ernten und für den Verkauf zu verpacken. Da hier organic farming betrieben wird, haben die meisten Felder eher einen Unkraut-Flair, aber zwischen dem ganzen Kram der da wild wächst, gibt es tatsächlich einiges zu ernten. Über die Farm selber werde ich im nächsten oder übernächsten Post mehr schreiben.

Welcome:

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Der Blick von der Veranda:

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Die Auffahrt:

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Pick-Up, was auch sonst?

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